brandlbau | Sanierung | Betonsanierung | Oberflächenschutz

Brandlbau Banner

Betonsanierung | Beschichtungen


Bei Beschichtungen können grundsätzlich alle Arten von Kunststoffen, die in der Betonsanierung zum Einsatz kommen, verwendet werden.

bei nicht begeh- und befahrbaren Flächen:
- Polymerdispersionen (z.B.: Acrylate, Polyurethane)
- Polymerlösungen (insbesondere Acylate)
- Zweikomponenten Reaktionsharze (z.B. Polyurethankombinationen)

bei begeh- und befahrbaren Flächen:
- Epoxidharze
- 2-K - Polymetacrylate

bei begeh- und befahrbaren Flächen inkl. einer geforderten Rissüberbrückung:
- modifizierte Epoxidharze
- Polyurethane
- 2-K - Polymetacrylate


(Bilder)
Auch hier soll keineswegs tiefgreifend oder in wissenschaftlicher Art und Weise in äußerst komplexe Problematik der Oberflächenschutzsysteme eingegangen werden, sondern lediglich dem Laien ein schneller Überblick gegeben werden. Primär muss selbstverständlich auch hier zunächst eine eingehende Begutachtung des Ist-Zustandes der Betonkonstruktion durchgeführt und die Ursachen für die Schäden festgestellt werden.



Beispielhafte komplexe Systeme von Kombi-Oberflächenschutzsystemen

Danach müssen bei Obeflächenschutzsystemen in ganz besonderem Maße die Ziele für den Schutz und die Instandsetzung definiert werden. Oberflächenschutz dient der Erhöhung der Dauerhaftigkeit der Betonbauteile gegen eine Vielzahl von äußeren Einwirkungen bzw. Beanspruchungen und ist Teil von Instandsetzungs- arbeiten. Zum Erreichen dieses Zieles wählt der sachkundige Planer (oder wir), je nach vorliegender zukünftiger Einwirkung, die notwendigen Schutz- und Instandsetzungs- maßnahmen aus.



Auftragen einer Hydrophobierung für anschließende Materialprüfungen



Für den Oberflächenschutz werden folgende Methoden definiert:
- Hydrophobierung
(pigment- und füllstofffreie siliciumorganische
Verbindungen)
- Imprägnierung
(lediglich porenfüllende "Versiegelung")
- Beschichtung
(Grundierung und Oberflächenschutzschicht)
Je nach Einwirkung auf das zu schützende Bauteil ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an die Stoffe


Auftragen einer Hydrophobierung für anschließende Materialprüfungen

 


Da ein einzelner Stoff nicht alle Anforderungen erfüllen kann, werden üblicherweise unterschiedliche Stoffe in verschiedenen Lagen und Schichten zu Oberflächenschutzsystemene kombiniert. Die Einzelmaßnahmen Hydrophobierung und Imprägnierung sind exakt definiert und damit auch der begrenzte Einsatzbereich dieser Methoden und der hierzu erforderlichen Stoffe bzw. Systeme. Im Vergleich dazu können mit einer Beschichtung wesentlich mehr Anforderungen erfüllt werden. Da häufig mehrere Instandsetzungsprinzipien gleichzeitig erfüllt werden müssen, ergibt sich aus den daraus resultierenden unterschiedlichen Anforderungen an die Stoffe auch eine größere Vielfalt an Beschichtungssystemen

 


Auftragen von Grundierungen unterschiedlicher Hersteller zur anschließenden Durchführung von Materialprüfungen


dipl.-ing.univ. Franz Brandl jun.
Brandl Bauunternehmen GmbH


www.industrieboeden-landshut.de                                          www.industrieboeden-straubing.de
www.industrieboeden-regensburg.de                                  www.industrieboeden-deggendorf.de